Beratung Gerüst

 

 

Logo ETA 2007 mit Ingenieurbüro mittel komplett-1

 Energieberatung

 Energieausweise

 Luftdichtheitsprüfung

 Gebäudethermografie

Der Hydraulische Abgleich

Bei unabgeglichenen Heizungssystemen werden Heizkörper in entfernten Räumen, zum Beispiel im Dachgeschoß, nicht ausreichend mit Wärme versorgt, während nahegelegene Räume, etwa direkt über dem Heizungskeller, mit Wärme überversorgt werden.

Stärkere Pumpen oder eine erhöhte Vorlauftemperatur werden in der Regel genutzt, um diese Symptome zu lindern. Hierdurch ergeben sich jedoch höhere Energiekosten und oftmals auch störende Strömungsgeräusche. Eine effiziente und komfortable Lösung ist die saubere Einstellung des Systems – der hydraulische Abgleich. Hierbei werden in die (großen und kurzen) Leitungen Engpässe und Widerstände eingesetzt, um das Heizungswasser gleichmäßig zu verteilen. Meist verwendet man heute voreinstellbare Thermostatventile. Hierbei befindet sich im Ventilgehäuse die Reduziermöglichkeit des Durchflußvolumens. Achten Sie daher bei der Neuanschaffung von Thermostatventilen immer darauf, dass von vorneherein voreinstellbare Ventilgehäuse verbaut werden.

Die KfW-Förderbank fordert bei der Heizungssanierung oder Heizungserneuerung in Bestandsgebäuden den hydraulischen Abgleich. Auch bei der Förderung von Einzelmaßnahmen wird der hydraulische Abgleich gefordert, sobald die Heizlast des Gebäudes um mehr als 25% verringert wird. Dies kann bei einer Dachsanierung oder einer Außenwanddämmung der Fall sein. Ein Vermerk auf der Rechnung des Handwerkers “Der hydraulische Abgleich wurde durchgeführt” reicht heute nicht mehr aus. Es muß der Berechnungsnachweis und eine Aufstellung der jeweiligen Einstellwerte erbracht werden.

Nach externen Feldstudien soll das Einsparpotential nach einem durchgeführten hydraulischen Abgleich bei 15-20% liegen. In unseren Berechnungen setzten wir dagegen eine aus unserer Sicht realistische Minderung der Energiekosten von rund 5% an.

Generell sollte die dem hydraulischen Abgleich zugrunde liegende Berechnung der Einstellwerte vom ausführenden Fachhandwerker durchgeführt werden. Oftmals ist diese Berechnung allerdings für den Handwerksbetrieb zu aufwendig. In diesen Fällen “springen” wir natürlich gerne ein.

Wir führen die Berechnungen für einen hydraulischen Abgleich in Ostholstein  ( Timmendorfer-Strand, Niendorf, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Bad Schwartau, Eutin, Ahrensbök, Grömitz, Ratekau, Stockelsdorf, Süsel, Schönwalde, Altenkrempe, Kasseedorf, Schashagen ), Lübeck und Travemünde sowie im Ruhrgebiet ( Dortmund, Hagen, Witten, Bochum, Essen, Menden, Schwerte,  Iserlohn, Hamm und Unna ) durch.